Zeichen gegen Kinderarbeit
Ein Zeichen gegen die Kinderarbeit setzen will der Arbeitsminister Nordrhein-Westfalens, Karl-Josef Laumann (CDU). Zusammen mit Misereor und XertifiX-Vorstandsmitglied Benjamin Pütter besuchte er zu Beginn dieses Jahres Steinbrüche im nordindischen Bundesstaat Rajasthan sowie ein XertifiX-Rehabilitations-Projekt für ehemalige Kinderarbeiter aus Steinbrüchen. Konsumenten sollen ihr Kaufverhalten kritisch hinterfragen, wünscht sich Laumann. Ferner will er in Nordrhein-Westfalen erreichen, dass Kommunen durch Ergänzung des Bestattungsgesetzes in den Satzungen ihrer Friedhöfe Grabmale aus Kinderhand verbieten können. Dazu müssen Gesetze geändert werden, denn die heutige Rechtslage erlaubt das den Gemeinden noch nicht, wie Verwaltungsgerichte in Rheinland- Pfalz und Bayern festgestellt hatten (Naturstein 12/2008, 3/2009).
Laumanns Äußerungen wurden von der Presse aufgegriffen und ausführlich diskutiert. Auch die Branche hat reagiert. Der BIV hat sich beispielsweise mit einem Brief an den Minister gewendet.
>>>Schreiben des BIV
Ludger Rembeck vom Naturstein Center Neuenkirchen hat Karl-Josef Laumann wegen der Berichterstattung über seine Indienreise geschrieben.
>>>Schreiben von Ludger Rembeck
Als Reaktion auf die Äußerungen des Arbeitsministers fand auch ein Treffen mit Vertretern des LIV Nordrhein statt, der dazu eine eigene Pressemitteilung herausgegeben hat:
>>>Pressemitteilung des LIV Nordrhein
>>>Schreiben an das Arbeitsministerium
Auch zu Presseberichten, die das Thema aufgriffen und diskutierten, bezieht der LIV Nordrhein Stellung:
>>>Pressemitteilung


