Österreich kämpft mit der Krise
Die österreichischen Steinmetze leiden unter der Wirtschaftskrise. In der Zeitung "Wirtschatsblatt" spricht BIM Rudolf Wunsch von einem Umsatzrückgang von 2,8 Mio. € auf 311 Mio. € zwischen 2007 und 2008, wobei besonders der Grabmalsektor betroffen sei. Im ersten Halbjahr 2009 sei im Vergleich zur Vorjahresperiode ein weiteres Minus von 3 % zu verbuchen. Vor allem größere Betriebe, die auch Aufträge im Ausland ausführen, leiden laut Wunsch unter den Folgen der Krise. Gerade in grenznahen Regionen sei die Konkurrenz durch ausländische Firmen groß. Wegen vorgezogener Investitionen rechnet der BIM damit, dass es auch 2010 keine deutliche Verbesserung geben könnte.
Rund 50% der österreichischen Betriebe sind laut Wunsch im Bereich Gramal und Denkmal tätig. Hier sei die Lage angespannt, während der Baubereich relativ stabil sei. Gerade im Galabau werde Naturstein gut nachgefragt. Hier sei ein deutlicher Trend zu heimischen Materialien zu erkennen.
(Erschienen am 10.3.2010)


